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Yersinien-Antikörper (IgG)(U)

 
Stand vom 16.11.2016
Bezeichnung Yersinien-Antikörper (IgG)
Zuordnungen Mikrobiologie, Infektionsserologie
Probentransport Postversand möglich.
Klinische Indikationen Diagnostik der postinfektiösen/postenteritischen Arthritis, Erythema nodosum (insbesondere bei HLA B27-positiven Patienten).
Bei der akuten Yersinien-Enteritis sollte der direkte Erregernachweis aus einer Stuhlprobe erfolgen.
Methode EIA
Ansatztage tägl. Mo.-Fr.
Beurteilung Der Nachweis von IgG-Ak gegen Yersinien (erfasst werden alle humanpathogenen Stämme) weist auf einen Erregerkontakt hin; ein signifikanter Titeranstieg oder Serokonversion neuer Banden kann auf eine aktiver Infektion hinweisen.
Die Yersinien-Serologie spielt in der Diagnostik der akuten Yersinien-Enteritis eine geringe Rolle.

Hinweise zum Leistungsverzeichnis

Die angegebenen Referenzbereiche sind ggf. von der verwendeten Untersuchungsmethode abhängig und können daher nur zur Orientierung dienen. Die Angaben zu klinischen Indikationen, Beurteilungen und Bemerkungen beziehen sich auf wichtige Informationen zur jeweiligen Laboruntersuchung und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bei weitergehenden Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Ansprechpartner. 

(N), (U), (W) = Die im Leistungsverzeichnis mit W (Weiterleitung) gekennzeichneten Untersuchungen werden von Laboratorien des Laborverbundes für Medizinische Diagnostik, die mit U (Unterauftrag) gekennzeichneten Untersuchungen werden von anderen Laboratorien durchgeführt und gegebenenfalls auch abgerechnet. Mit N werden alle Leistungen gekennzeichnet, die noch nicht akkreditiert sind.