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Zinn im Speichel(U)

 
Stand vom 11.06.2015
Bezeichnung Zinn im Speichel
Zuordnungen Klinische Chemie, Spurenelemente
Abnahmehinweise Bei Anwendung des Kaugummitestes bitte Entnahmezeitpunkt angeben
Probentransport Postversand möglich
Klinische Indikationen Beurteilung eines vermehrten Amalgamabriebes
Methode ICP-MS
Ansatztage täglich Mo.-Fr.
Beurteilung Wegen Zinnrückständen in der Nahrung finden sich häufig in der ersten Speichelportion höhere Werte. Ein Anstieg der Zinnkonzentration weist auf korrodierte bzw. schadhafte Füllungen mit vermehrter Freisetzung hin.

Zinn (Sn) wird in der Metallindustrie (verzinnte Bleche, Legierungen), bei Fungiziden, in Desinfektions- und Konservierungsmitteln, als Stabilisator in Kunststoffen und Amalgamfüllungen verwendet.
Chronische Intoxikation: Haut- und Schleimhautschäden, Hirnödem, Koma, Neuralgien, Tremor, Muskelschwäche, gastrointestinale Beschwerden.

Hinweise zum Leistungsverzeichnis

Die angegebenen Referenzbereiche sind ggf. von der verwendeten Untersuchungsmethode abhängig und können daher nur zur Orientierung dienen. Die Angaben zu klinischen Indikationen, Beurteilungen und Bemerkungen beziehen sich auf wichtige Informationen zur jeweiligen Laboruntersuchung und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bei weitergehenden Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Ansprechpartner. 

(N), (U), (W) = Die im Leistungsverzeichnis mit W (Weiterleitung) gekennzeichneten Untersuchungen werden von Laboratorien des Laborverbundes für Medizinische Diagnostik, die mit U (Unterauftrag) gekennzeichneten Untersuchungen werden von anderen Laboratorien durchgeführt und gegebenenfalls auch abgerechnet. Mit N werden alle Leistungen gekennzeichnet, die noch nicht akkreditiert sind.